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Goodreads-Bibliothek exportieren (Schritt für Schritt) — und was danach kommt

Eine klare, aktuelle Anleitung, wie du deine komplette Goodreads-Bibliothek als CSV-Datei exportierst, was wirklich drinsteckt und wie du sie in eine Lese-App umziehst, die dir besser gefällt.

Was du auch von Goodreads hältst — eine wichtige Sache macht es richtig: Es lässt dich deine Daten mitnehmen. Jedes Buch, das du ins Regal gestellt hast, jede Bewertung, jedes Datum — du exportierst alles in etwa einer Minute in eine einzige CSV-Datei. Das lohnt sich selbst dann, wenn du bleibst, schon als Sicherung. Und wenn du zu etwas Neuem wechselst, ist es der erste Schritt.

Hier steht genau, wie es geht, was du bekommst und wo du es ablegst.

Vorab: Nimm einen Computer

Der eine Haken, an dem viele scheitern: Aus der Goodreads-App fürs Handy kannst du nicht exportieren. Das Export-Werkzeug gibt es nur auf der Desktop-Website. Öffne Goodreads also im Browser auf einem Laptop oder Rechner — oder stell am Handy den Browser auf „Desktop-Website”. Dann melde dich an.

Deine Bibliothek exportieren, Schritt für Schritt

  1. Geh zu My Books. Klick oben auf der Goodreads-Seite auf den Reiter „My Books”. (Die Oberfläche ist nur auf Englisch — die Knöpfe heißen also wie hier.)
  2. Finde Import and export. In der linken Seitenleiste unter Tools klickst du auf Import and export.
  3. Klick auf Export Library. Oben auf dieser Seite ist ein Button Export Library. Klick ihn. Goodreads beginnt, deine Datei zu erzeugen — bei einer großen Bibliothek kann das ein, zwei Minuten dauern, also wechsle nicht die Seite.
  4. Lad die CSV herunter. Wenn es fertig ist, erscheint direkt über dem Button ein Link — etwa „Your export from [heutiges Datum].” Klick darauf, um die Datei goodreads_library_export.csv auf deinen Computer zu laden.

Das war’s. Du besitzt jetzt eine vollständige, portable Kopie deiner Lesegeschichte.

Was wirklich in der Datei steckt

Die CSV ist gründlicher, als du vielleicht denkst. Öffne sie in einer beliebigen Tabellen-App, und du findest eine Zeile pro Buch mit Spalten wie:

  • Titel, Autor und weitere Beteiligte
  • ISBN und ISBN13
  • Deine Bewertung und den Goodreads-Durchschnitt
  • Verlag, Einband und Seitenzahl
  • Erscheinungsjahr und ursprüngliches Erscheinungsjahr
  • Lesedatum und Hinzugefügt am
  • Deine Regale (inklusive read, currently-reading und to-read)
  • Deinen Rezensionstext und private Notizen

Mit anderen Worten: Das, worauf es wirklich ankommt — was du gelesen hast, wann, wie du es bewertet hast und in welchem Regal es stand — reist alles mit.

Aufräumen (optional, aber fünf Minuten wert)

Bevor du irgendwo importierst, lohnt ein kurzer Durchgang:

  • Nach Dubletten schauen. Hast du verschiedene Ausgaben desselben Buches eingeregalt, hast du womöglich zwei Zeilen. Lösch die überzählige.
  • Daten prüfen. Ein Lesedatum hat Goodreads nur, wenn du eines eingetragen hast. Bücher, die du vor Jahren als „read” markiert hast, sind vielleicht leer — in Ordnung, aber wisse, dass deine Statistik nicht weiter zurückreicht als die Daten in der Datei.
  • Das Original behalten. Sichere eine unangetastete Kopie des Exports an einem sicheren Ort, bevor du etwas änderst. Sie ist jetzt deine Sicherung.

Was als Nächstes kommt: Zieh um an einen Ort, den du magst

Eine CSV auf der Festplatte ist eine gute Sicherung, aber ein trübes Zuhause für ein Leseleben. Die meisten modernen Lese-Apps importieren genau diese Datei. Ein paar gängige Ziele:

  • The StoryGraph importiert deine Goodreads-CSV direkt und ist der beliebteste Landeplatz für Ex-Goodreads-Leser, die tiefere Statistiken und Empfehlungen wollen.
  • Hardcover nimmt den Export ebenfalls, wenn du Community ohne Amazon möchtest.
  • Readistry importiert ihn auch — zieh die CSV hinein, und sie gleicht Titel, Daten und deine Regale ab, sodass deine Historie und dein „Will ich lesen”-Stapel intakt ankommen, statt bei null zu starten.

Wir haben Readistrys Import genau für diesen Moment gebaut: Der Wechsel zu einem privaten Tagebuch soll nicht bedeuten, Jahre an Aufzeichnungen zu verlieren. Bring die Datei mit, und deine Regale, Lesedaten und Bewertungen kommen mit — und von da an bleibt alles privat, ohne Feed und ohne etwas zum Verkauf.

Wenn du noch überlegst, wohin: Unser ehrlicher Überblick über Goodreads-Alternativen vergleicht die wichtigsten Optionen, und unser Dreiervergleich von StoryGraph, Goodreads und Readistry geht tiefer auf die häufigste Entscheidung ein.

Eine Sache zum regelmäßigen Wiederholen

Selbst wenn du nie wechselst, lohnt sich ein Export einmal im Jahr. Konten wechseln den Besitzer, Funktionen werden eingestellt, und eine Lesegeschichte ist etwas wirklich Unersetzliches — ein stiller Bericht über Jahre deiner Aufmerksamkeit. Eine eigene Kopie kostet eine Minute und sorgt dafür, dass sie immer dir gehört, egal was irgendein Unternehmen als Nächstes beschließt.

Readistry ist ein privates Lesetagebuch, das deine Goodreads-Bibliothek importiert und sie dir lässt. Bald für iOS und Android — trag deine E-Mail ein, und wir schicken eine einzige Nachricht zum Start.